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Andreas Hofer-Landesgedenkfeier in Meran – Pressemitteilung SK Meran

MERAN – Landesgedenkfeier in Meran ganz im Zeichen der aktuellen Geschehnisse rund um unser Land. Hunderte Schützen und weitere Zuschauer gedenken dem Freiheitshelden aus dem Passeier. Auch 216 Jahre nach seinem Tod wird seinem Wirken und jenem seiner Mitstreiter gedacht.


Ein Arbeitsreiches Wochenende vor allem für die Schützenkompanie Meran und ihren Helfern. So beflaggt die Kompanie nicht nur die gesamte Stadt, sie stellt auch den Altar mit Beigaben und die Audioanlage. Das Stellen der Ehrenformation, mit Beihilfe von einigen Algunder Kameraden, ist dabei nur und das offensichtlichste Zeichen der gesamten Arbeit. Außerdem hält die die Kompanie seit einigen Jahren an einem Ort inne, welcher für Andreas Hofer einer der letzten, auf Tiroler Boden wurde. Beim historischen Platz „Grafen von Meran“, wurde Andreas Hofer durch den französischen General Huard wiederholt verhört und festgehalten.

„216 Jahre sind vergangen seit Andreas Hofer hier verhört und anschließend in Mantua hingerichtet wurde. Verraten durch einen Landsmann. Getötet von einem Volk, welches fremd hier war.“, so Hauptmann Lukas Prezzi bei seiner kurzen Ansprache.

AH Feier Meran 2026
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Nach der Aufstellung am Denkmal, begrüßte der Landeskommandant Christoph Schmid die zahlreichen anwesenden Tiroler, Schützen aus allen Landesteilen Tirols, sowie die bayrischen Gebirgsschützen.

„Niemand wird uns unsere Identität nehmen. Wir sind Südtiroler – und wir sind Tiroler. Beides gehört unzertrennlich zusammen – nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung…!“, so Schmid in seiner Ansprache.

Den feierlichen Wortgottesdienst zelebrierte P. Philipp Kuschmann OSB, Abt des Stiftes Marienberg. Die musikalische Gestaltung übernahm die Bauernkapelle Völlan. Gedenkredner Nationalratsabgeordneter Christofer Ranzmaier, bildete vor der Ehrensalve, Kranzniederlegungen und Landeshymne einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung.

„Wenn das Aussprechen der simplen Wahrheit, dass Südtirol Tirol ist, als Provokation missverstanden wird, dürfen wir nicht schweigen.“ Identität sei nichts Aggressives, sondern „ein innerer Halt, der verpflichtet – zur Klarheit in der Gegenwart und zum Mut für die Zukunft“, stellte Ranzmaier klar.

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